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| Saltatio Mortis - Sturm aufs Paradies Tour 2012 |
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| Beginn: |
17.11.2012 - 20:00 |
| Einlass um: |
19:00 Uhr |
| Location: |
Aladin |
| Eintrittspreis: |
VVK: 22,40 EUR |
| Views: |
19163 |
Beschreibung |
Support Band : Das Niveau
„So ist das Paradies für alle verwehrt“ heißt es auf dem brandneuen Werk aus dem Hause Saltatio Mortis. Aber eine solche Verbannung aus dem Elysium lassen sich echte Spielleute natürlich nicht gefallen: „Sturm aufs Paradies“ nennt sich der neue Longplayer, mit dem nicht nur der Garten Eden, sondern auch die Ohren der Fans mittels furiosem Mittelalter-Rock musikalisch erobert werden sollen. Und das in mehreren Varianten – neben der regulären Ausgabe wird es eine limitierte Edition geben, die neben einem Bonustrack zusätzlich eine zweite CD mit Piano-Versionen der neuen Songs enthält. Der dritten Variante,die „Special
Edition“ - ebenfalls streng limitiert – liegt darüber hinaus eine DVD und eine ganz besondere Überraschung bei.
Erst wenige Monate sind vergangen, seit Saltatio Mortis mit ihrer Live-DVD „Wild und Frei“ nonchalant auf Platz 2 der Media Control DVD-Charts einstiegen. Kein Grund jedoch für die emsigen Spielleute, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen: Zwischen DVD-Produktion, Vorbereitung der Akustik-Konzert-Saison auf mittelalterlichen Märkten und einer abenteuerlichen Safari-Tour durch Afrika legte die Band nach, spielte vierzehn neue Songs ein und präsentiert nun ihr neues, indes sechstes Rock-Studioalbum. Frucht der ungebremsten Produktivität: Ein Album, das mit groovigen Melodien und dem speziellen Sound des Zusammenspiels von elektrisch verstärkten und mittelalterlichen Instrumenten Fans und Neuentdecker begeistert und dabei den charakteristischen Stil der rockenden Spielmänner stetig weiterführt.
Worum es auf „Sturm aufs Paradies“ geht, lässt bereits das Cover erahnen – in Anspielung auf das berühmte Gemälde "Die Freiheit führt das Volk" von Eugène Delacroix stürmen die Spielleute, ausgerüstet mit Instrumenten und Feuerwaffen, los, um mit mitreißender, druckvoller Musik und tiefgründigen Texten gesellschaftliche Missstände und individuelle Episoden zu thematisieren, um zu Eigeninitiative und Mut aufzurufen, das wilde Spielmannsleben zu zelebrieren und sich der Universalthemen Liebe, Tod und Leidenschaft zu widmen, die sich wie ein roter Faden durch das Werk von Saltatio Mortis ziehen. Trotzig, wütend und mitreißend kampfbereit ist der Grundton des Albums – Revolution eben, ein Aufruf, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen und sich nicht vermeintlichen Autoritäten zu beugen. Als Kontrastprogramm hierzu finden sich natürlich auch fröhliche, ruhige und nachdenkliche Songs – die ganze Brandbreite menschlicher Emotionen aus Spielmanns-Perspektive.
Musikalisch geschieht das in Form von erdigen, harten Rock-Sounds, die immer wieder mit ausgesprochen melodiösen Dudelsack-Elementen kontrastieren und durch charmante Details aufgelockert werden; hier erklingt eine zarte Flöte, dort mischt sich ein Piano unter die Rocksounds. Die Songs sind tanzbar, eingängig und antreibend, beeindrucken dabei durch auf den Punkt gebrachten Aufbau und dramatische Spannungsbögen.
Für jeden Fan-Geschmack ist etwas dabei: Neben klassischem Metal-Rock ist mit dem ungewohnt folkig daherkommenden „Eulenspiegel“ ein neuen Ohrwurm zum Mitsingen geschaffen, geradezu als Speed-Punk geht „Der letzte Spielmann“ durch. Der leicht melancholisch gefärbter Gute-Laune-Sommersong „Wieder unterwegs“ bietet Leichtigkeit und Fernweh – die Inspiration dazu gab die Afrika-Safari der Band im Februar des Jahres. Auch inhaltlich sind Saltatio Mortis wieder am Puls der Zeit und beschäftigen sich in den Texten mit aktuellen Themen wie der künstlichen Lebensverlängerung („Gott würfelt nicht“) und den Gefahren der Atomkraft („Fiat Lux“) – gekleidet in mittelalterliche Metaphorik und typischem, antreibenden Sound. Natürlich werden auch wieder Geschichten erzählt – so findet sich mit „Die Rose und die Nachtigall“ die Vertonung eines Kunstmärchens von Oscar Wilde und mit „Orpheus“ ein Ausflug in die griechische Mythologie.
Verantwortlich für die Texte zeichnet sich erneut Mastermind und Schlagzeuger Lasterbalk, während Frontmann Alea die ganze Bandbreite seiner stimmlichen Möglichkeiten präsentieren kann – vom schroffen Metal-Tenor bis hin zum gefühlvoll-balladesken Gesang. Wie gewohnt haben Saltatio Mortis für „Sturm aufs Paradies“ mit Produzent Thomas Heimann-Trosien zusammengearbeitet. Die bewährte Partnerschaft bürgt für höchste Qualität: Mit bestechendem Sound und künstlerischer Perfektion in Arrangement, Komposition und Text legt die Band erneut eine Produktion vor, die den auf den Rock-Vorgängeralben „Aus der Asche“ und „Wer Wind sät“ eingeschlagenen Kurs aufnimmt und weiter voran treibt.
Durchgehende Bühnenpräsenz, Veröffentlichungen im Jahrestakt und eine exponentiell anwachsende, herzliche und treue Fangemeinde - längst sind Saltatio Mortis aus Mittel- und Metal-Alterszene nicht mehr wegzudenken. Aus der ambitionierten Marktband des Jahres 2000 ist eine hochprofessionelle Formation geworden, die bei großen Festivals (Wacken, Summerbreeze u.ä.) nicht fehlen darf. Alle Veröffentlichungen der letzten Jahre erreichten Platzierungen in den Media-Control-Charts – das Vorgänger-Rock-Album „Wer Wind sät“ war dort auf Platz 10 zu finden. Bei allem Ruhm sind Saltatio Mortis jedoch nach wie vor bedacht auf die Nähe zu ihrem Publikum, bleiben auch weiterhin mit Akustik-Shows auf Histotainment-Veranstaltungen präsent und verfolgen den Anspruch, ihre Fans stets auf neue zum Tanzen, Nachdenken und Träumen zu bringen. Seit 2011 wieder als Septett: Ex-Schelmish-Mitglied Luzi das L. verstärkt die Band von nun an mit Dudelsack und Schalmei.
Das Niveau
Martin und Sören lernten sich 2008 auf einem Festival kennen. Beide waren laut, hatten etwas übrig für Humor, der sich nah an oder unter der Gürtellinie befand und standen öfter, als es für gewöhnlich gesellschaftlich geduldet wird, mit einem Bier in der Hand auf dem Tisch. Kurz: Sie waren sich sympathisch. Eigentlich waren beide dabei, Soloalben
aufzunehmen. Sie hatten jedoch so viel Spaß, dass sie beschlossen, zusammen Musik zu machen.
Sie nahmen den zwar alten, aber irgendwie immer noch lustigen Satz „Es sinkt für sie das Niveau“ wörtlich und tauschten das k gegen ein g ein und seit Silvester 2008/2009 singt für Sie Das Niveau. Von schönen Frauen, von kaltem Bier, vom Kater am Morgen danach, von grimmigen Trollen, vom Wunsch, Indierocker zu sein und natürlich von der Liebe. Der Liebe zur Musik, zu den Frauen (und Männern) und zum Leben. Nicht mehr und nicht weniger.
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